Auch
das Grundgerüst des Daches besteht aus Dachlatten (ein Rahmen und zwei
Querstreben dort, wo die Scharniere angebracht sind).
Die Unterseite wurde ebenfalls mit einer Hartfaserpatte verkleidet
(diesmal ungestrichen und mit der rauen Seite zum Innenraum, um
Schwitzwasser zu vermeiden.
In die Zwischenräume des Gerüstes wurden Styroporplatten (ebenso dick wie
die Latten !) eingepasst. Anschließend wurde über die Oberseite Teichfolie
gespannt, umgeschlagen und befestigt.
Teichfolie ist übrigens sehr viel besser geeignet als Teerpappe, da sie
besser zu verarbeiten, haltbarer und sehr viel leichter ist! Billiger ist
es noch dazu.
Der
unterer Rand des Stallinnenraums ist mit Dachlatten versehen.

Nun
können die Bodenbretter eingelegt werden.
Da die Leimholzbretter (mit Holzlasur gestrichen) nicht als Stallboden
geeignet sind, muß darüber eine passende Folie (Teichfolie oder
Plastiktischdecke, beides gibt es als Meterware im Baumarkt) ausgelegt
werden.
Noch
fehlen Dach, Fenster und Türen.
Das
Dach ist mit den Scharnieren an der Rückwand des Stalles befestigt. Das
Dach läßt sich daher für Reinigungsarbeiten etc. von der Frontseite her
anheben.
Nun
sind auch die Türchen eingesetzt.
Die Holz-Türchen lassen sich im Sommer durch spezielle "Sommer-Türchen"
ersetzen. Diese Türchen sind mit Vierkant-Geflecht bespannte Rahmen und
ermöglichen auch bei geschlossenen Türen (Nacht) einen guten Luftaustausch
(v.a. wegen bei der sommerlichen Wärme wichtig).
An den Türrahmen werden kräftige Magnete (wie man sie von Schranktüren
kennt) befestigt. So sind die Türen leicht und sicher zu schließen.
Der
Stall steht inzwischen am richtigen Ort. Er läßt sich trotz seiner Größe
(Grundfläche von 1.50 m x 1 m) ohne Dach und Einlegeboden zu zweit
verhältnismäßig leicht transportieren.
Der Stall steht auf Steinplatten, um ein Einsinken und Ziehen von
Bodenfeucht zu vermeiden.
Der Raum zwischen Erde und Stall-Unterkante wurde mit Vierkant-Geflecht
abgesichert (oben angetackert, unten eingegraben). Die Umzäunung ist hier
erst provisorisch aufgestellt.
Die
Gehege-Umzäunung besteht lediglich aus kesseldruck-imprägnierten Brettern,
die durch Dachlatten (mit Holzlasur behandelt) verbunden sind. Die
"Fenster" sind mit engmaschigen Sechskant-Geflecht bespannt (rundum
angetackert, an den Seiten zusätzlich mit den Dachlatten gesichert.
Die
einzelnen Seitenteile der Umzäunung sind mit Winkeln verbunden. Der Boden
mußte ausgeglichen und die Unterkante mit in die Erde eingelassenes
Drahtgeflecht gesichert werden.
Die Abdeckung besteht aus mehreren, mit Sechskant-Geflecht bespannten
Rahmen (Dachlatten, mit Lasur behandelt, mit Dübeln und Winkeln
verbunden), die von oben in die Umzäunung eingelegt werden. Die Rahmen
liegen auf innen an den Seitenteile angeschraubten Dachlatten auf.
Anmerkung: Aufgrund diverser Anfragen -> ein detaillierterer Bauplan
existiert nicht.